Willkommen auf der Website der Culturinitiative Melsungen

Vorschau auf 2019

Szenische Lesung mit Klavierbegleitung

Stadtbücherei.

Dieter Vaupel:"Auf einem fremden unbewohnbaren Planeten"

Wie ein 15-jähriges Mädchen Auschwitz und Zwangsarbeit überlebte.

Blanka ist noch ein Kind, als sie von den Nazis verfolgt und mit ihrer ganzen Familie 1944 deportiert wird. Nach sieben schrecklichen Wochen in Auschwitz selektiert man sie zur Zwangsarbeit. In der Sprengstofffabrik Hessisch Lichtenau muss sie mit ihrer älteren Schwester Aranka Bomben und Granaten befüllen. Als die beiden Mädchen nach dem Krieg nach Ungarn zurückkommen, erfahren sie, dass sie nicht nur ihr Zuhause, sondern auch ihre Eltern im Holocaust verloren haben.

Blanka blickt mit den Augen eines Kindes auf die unmenschliche, bedrohliche Welt um sich herum. Trotz allem gibt sie die Hoffnung nicht auf. Dieter Vaupel lernte sie 1986 in Budapest kennen und organisierte gemeinsam mit ihr jahrelang Zeitzeugengespräche vor Tausenden von Schülern. Gemeinsam begannen sie, Pudlers Geschichte aufzuschreiben, nach ihrem Tod stellte er das Buch fertig. Die subjektive Zeitzeugenerzählung verknüpft und vergleicht er mit zahlreichen historischen Dokumenten. Wer die Geschichte liest, wird tief in die berührende Gedanken- und Erlebniswelt dieses besonderen Mädchens hineingezogen.

Sabine Wackernagel Lerne Lachen ohne zu weinen Kurt Tucholsky, sein Leben und seine Texte Freitag, 8. März, 20.00 Uhr, Stadtbücherei Melsungen Sabine Wackernagel liest Texte von Kurt Tucholsky und erzählt von seinem Leben. Eine Liebeserklärung an den Mann, der so furchtbar untreu war, an den Journalisten, der so engagiert, den Schriftsteller und Dichter, der poetisch, politisch, witzig und gleichzeitig tief traurig war. „Wenn ich tot bin, melde ich mich“ schrieb er an seine Frau, mit der er so wenig zusammengelebt hatte, und nach der er sich ein Leben lang sehnte. Seine Liebe zu den Frauen, sein unermüdliches Kämpfen für bessere Literatur, für eine demokratische Politik, für ein besseres Deutschland hat Texte hervorgebracht, die bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben. Sabine Wackernagel, geboren 1947 in Stuttgart, lebt in Kassel und ist durch Ihre Theaterengagements sowie zahlreiche Film‐ und Fernsehrollen bekannt. Seit vielen Jahren tritt sie mit eigenen Programmen auf. Eintritt 15 EUR / Mitglieder Culturinitiative 12 EUR Vorverkauf Stadtbücherei, Tel. 05661 708215 und BrückenBuchhandlung, Tel. 05661 8560
Fahrt zur Leipziger Buchmesse

Lesung


Dienstag, 07. Mai - 20.00 Uhr BrückenBuchhandlung

Eintritt:15,00 Euro / Mitglieder:12,00 Euro

Karen Duves so lakonischer wie gnadenlos sezierender Roman über die junge Dichterin Annette von Droste-Hülshoff und die Welt der letzten Romantiker, die deutsche Märchen sammelten, während die gute alte Ordnung um sie herum zerfiel. Das Porträt einer jungen Frau in einer Welt, in der nichts so blieb, wie es war.
Fräulein Nette ist eine Nervensäge! Dreiundzwanzig Jahre alt, heftig, störrisch und vorlaut, ist sie das schwarze Schaf, das nicht in die Herde ihrer adligen Verwandten passen will. Während ihre Tanten und Cousinen brav am Kamin sitzen und sticken, zieht sie mit einem Berghammer bewaffnet in die Mergelgruben, um nach Mineralien zu stöbern. Die Säume ihrer Kleider sind im Grunde immer verschmutzt! Das Schlimmste aber ist ihre scharfe Zunge. Wenn die Künstlerfreunde ihres Onkels August nach Bökerhof kommen, über Kunst und Politik sprechen, mischt sie sich ungefragt ein. Wilhelm Grimm bekommt bereits Panik, wenn er sie nur sieht.
Ein Enfant terrible ist sie, wohl aber nicht für alle. Heinrich Straube, genialischer Mittelpunkt der Göttinger Poetengilde, fühlt sich jedenfalls sehr hingezogen zu der Nichte seines besten Freundes. Seine Annäherungsversuche im Treibhaus der Familie bleiben durchaus nicht unerwidert. Allerdings ist er nicht der einzige. Was folgt ist eine Liebeskatastrophe mit familiärem Flächenbrand.
Historisch genau, gnadenlos entlarvend und so trocken-lakonisch und bitter-ironisch geschrieben, wie es nur Karen Duve kann.
Nietzsches „Ecce homo“
Ein „bunter“ Abend mit Interpretation, Rezitation und Musik
Warum schreibt Nietzsche, für einen Philosophen höchst ungewöhnlich, seine Autobiographie? Die Interpretation des Textes wird zeigen, dass sich im Ausgang von dieser Frage Grundgedanken Nietzsches, wie zum Beispiel „Gott ist tot“, erhellen lassen und dass sich sein Denken zu einem beträchtlichen Teil aus der Erfahrung des Philologen gespeist hat. Aber Nietzsche war auch Dichter und Musiker, und so werden ganz im Sinne seines Konzepts bunter, fröhlicher Wissenschaft sowohl „Ecce homo“-Passagen, heitere zutiefst bedenkliche, als auch von ihm selbst komponierte Lieder zu Gehör gebracht werden.
Zu den Personen:
Thomas Böning, apl. Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Freiburg/Br.; Bücher und Aufsätze u.a. zu Nietzsche, Heidegger, Hermeneutik, Dekonstruktion, Ethik des Lesens, Frühromantik, Goethe, Kafka, Celan; Gastprofessuren in Urbino, Basel, Jerusalem; seit 2007 Lehrer für Deutsch, Latein, Geschichte an der GSM und der GSS
Kulturfahrt nach Münster/ins Münsterland
2InJoy
Noch ohne Termin
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