Liebe Mitglieder, liebe Gäste,

Der Roman »Effi Briest« von Theodor Fontane wurde mit Begeisterung gelesen.
Die Kulturfahrt 2020 wird darum den Spuren Fontanes in die Mark Brandenburg folgen.

Wir laden ein zum

45. Literatur-Gespräch

Jostein Gaardner »Genau richtig«

Dienstag, 20. August 2019, 19.00 Uhr

Stadtbücherei, Mühlenstraße 8, Melsungen

Was ist das Wichtigste im Leben? Und was genau richtig? Das neue Buch von Jostein Gaarder.

Albert hat eine schlimme Diagnose von seiner Ärztin und ehemaligen Geliebten erhalten. Während seine Frau Eirin auf einem Kongress ist, fährt er allein in die einsame Ferienhütte an einem Waldsee: Soll er sein Leben selbst beenden, bevor es die tödliche Krankheit tut? Um mit sich selbst ins Reine zu kommen, schreibt er in das Hüttenbuch. Er erzählt, wie er Eirin kennenlernte und wie sie als jung Verliebte in das Märchenhaus einbrachen, das sie später gekauft haben. Wie seine Ehe zu kriseln begann, welche Rolle Sohn und Enkelin für ihn spielen und von seiner Begeisterung für die Astrophysik. Es wird eine lange Nacht, bis irgendwann ein Boot ruderlos auf dem See treibt und ein Fremder erscheint.

„Sofies Welt“, der Roman, in dem die vierzehnjährige Sofie anhand philosophischer Fragen über sich und das Leben nachdenkt, wurde zu Jostein Gaarders schriftstellerischem Durchbruch. Der überwältigende Erfolg des 1994 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichneten Buches ermöglichte es dem norwegischen Schriftsteller, der bislang Philosophie an Schulen und in der Erwachsenenbildung unterrichtet hatte, sich ganz dem Schreiben zuzuwenden. Der studierte Philosoph, Theologe und Literaturwissenschaftler Gaarder wurde 1952 in Oslo geboren und lebt heute mit seiner Frau und den beiden Söhnen in seiner Heimatstadt. Seine Bücher wie „Das Schloß der Frösche“ oder „Das Orangenmädchen“ richten sich ebenso an Kinder wie an Erwachsene und erfrischen mit philosophisch anmutenden Lebensweisheiten.

Die Teilnehmer lesen das vorgeschlagene Buch, beim Literatur-Gespräch lesen sie eine Stelle vor und kommen anschließend darüber miteinander ins Gespräch. Dabei sollen keine fachkundigen Belehrungen oder Interpretationen vorgegeben werden. Jeder Beitrag, jede Art von Verständnis sind wichtig. Der Blickwinkel jedes Lesers wird die Sicht auf das gemeinsam gelesene Buch bereichern.

Die Literatur-Gesprächsrunde trifft sich etwa alle 6 Wochen. Beim Treffen wird das nächste Buch ausgesucht (jeder Teilnehmer kann ein Buch vorschlagen) und der nächste Termin festgelegt. Der Termin und das Buch werden auf der Homepage und per Rundschreiben bekanntgegeben. Die Moderation dieses etwa 1½-stündigen Gesprächs hat Hilka Wagner.

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